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Sunday, September 11, 2016

Heading WEST! Serra de Tramuntana - Nature Lover's Paradise!


"I wanted freedom, open air and adventure. I found it on the sea." 


The west coast of Mallorca is beautiful and mountainous, with just one port of call - Soller. 


The north west of the island is home to the fascinating Serra de Tramuntana mountain landscape that is perfect for hikers and cyclists. The 100-kilometre mountain range runs parallel to the coast from the town of Andratx to the Cape of Formentor and has been a place of refuge for writers and painters for many years. Indeed, one of Majorca's greatest charms is how the landscape shifts from mountain to wide sandy beaches in the blink of an eye.



Beyond sailing, you can spend a couple of days discovering some of the most charming towns and villages on the island within a small area: Valldemossa (with its pretty Carthusian monastery where Chopin and George Sand stayed), Deià (do not miss the views from the gardens of Son Marroig) and Sóller (did you know there is a period train with traditional wooden carriages that links Palma and Sóller on a track through mountains and valleys?). Enjoy.....


...and maybe there would be time for a trip to the famous dragon island, La Dragonera, off the south western tip of Majorca. 


Our next leg: BARCELONA! 

All in all, it was a never-to-be-forgotten sailing summer ! 



Life is like a camera. Just focus on what’s important, capture the good times, develop from the negatives, and if things don’t turn out – take another shot.
Barcelona, here we come!
Barcelona, aquí vamos!


Tuesday, August 16, 2016

Man kann sich selbst nicht mehr so ernst nehmen, wenn man die ungeheuren Ausmaße des Ozeans vor Augen hat!

   

Ich bin in einem Alter, wo es Zeit wird, seine Träume wenigstens ein bisschen wahr werden zu lassen. Wie ich mir mein Leben erträume? 


Ich schau auf das Meer – irgendwo, sitzen oder liegend. Auf der Victoria. Und schaue und mache einfach nichts. Irgendwann wird die Sonne untergehen. Und dann geh ich in die Koje und das Meer schunkelt mich in den Schlaf. 

Beim Einschlafen freue ich schon mich auf den Sonnenaufgang, weil ich dann wieder aufs Meer schauen kann. Morgen wieder und übermorgen auch. Mehr will ich nicht. Und wenn mich jemand fragt, was ich am Wochenende so gemacht habe, möchte ich sagen können: 
Ich habe aufs Meer geschaut. 


Langsam geht der Sommer vorbei. Ich habe einige Wochen diesen Sommer aufs Meer geschaut und mir wurde beim Schauen auf Wasser eine Menge klar, über mich, mein Leben, meine Wünsche. Nur eines konnte ich mir nicht beantworten: Warum? 
Was ist so faszinierend daran, Stunde um Stunde die See, die Wellen, die Gischt zu beobachten? Das Hüpfen der Boote, das Spiel der Wasserfarben von Türkis nach Schwarz und Grün und wieder zurück? 

Ich denke es könnte die unendliche Weite sein, die einen beim Anblick des Meeres berührt, und die Ruhe, die das Wasser ausstrahlt. 


Das Meer ist so ambivalent. Zum einen macht es die Küste überhaupt erst zur Küste, andererseits ist es für den Seemann das verbindende Element zwischen ihnen. Das Meer schränkt nicht ein, es lässt einem die freie Wahl, welchen Kurs man einschlagen möchte! 


Resümee 
Man kann sich selbst nicht mehr so ernst nehmen, wenn man die ungeheuren Ausmaße des Ozeans vor Augen hat!





Thursday, July 28, 2016

Palma ist für alle Sinne. Man verliebt sich in Städte so plötzlich wie in Menschen!


Dieses Licht....Egal wo man hinschaut, Palma ist etwas fürs Auge. 
Der gelbe Sandstein färbt sich schon im frühen Morgenlicht rosa und ich schmelze dahin. 

    

Diese Stille am Steg. Am Hafen von Palma spüren alle die große Sehnsucht: Hinein in ein Segelboot und raus aufs Meer. Davor leuchtet die Kathedrale in allen Farben. Die Segler schlafen noch alle. Meine schönste Zeit. Heute werde ich aber die Altstadt von Palma erkunden....

    

Der Eingang vom Fischmarkt! Yeah...


Ich bin direkt nach Sonnenaufgang auf dem Weg mit dem Klapprad zum großen Markt. Vorbei am Van Corbella an der Plaça de Cort, einen schnellen Cafè im Forn des Teatre, so früh sind nur wenige unterwegs, herrlich! 



Es ist schön hier morgens zu sein, wenn das Viertel langsam erwacht. 
Enge Gassen, exotische Pflanzen, Jugendstil-Bauten und dazwischen immer wieder ein Stück stahlblauer Himmel. Eine außergewöhnliche Stadt. 
Mein Highlight jedoch ist Palmas Fisch-Markthalle: 
"Mercat de´l Olivar"!!!!
 (im Nordosten der Altstadt). 


Frischer geht es nicht, die Auswahl ist gigantisch und die Stimmung ist wunderbar. Alle quatschen durcheinander...



Fisch-Variationen soweit das Auge reicht: Muränen, Thunfische, dicke Muscheln, Sardinen, Sardellen, Haie, Camarones, Pulpos...
Sechs Fischverkäuferinnen befinden sich in unserem unmittelbaren Sichtradius. Alle kauen, trinken Rotwein oder Bier und rauchen eine Zigarette nach der anderen. Ab und zu pulen Sie mit den Fingern zwischen ihren Zähnen oder werkeln am Fisch: entschuppen, ausnehmen, köpfen. 


Der Anblick ist faszinierend und wir sitzen mittendrin  im "De´s Peix", dem Marisco-Tapa-Stand in mitten des Geschehens der Fisch-Markthalle Palmas....Alles wird probiert, soooo lecker.


Die Rückfahrt ist hot- 36 Grad! Zurück am Hafen wird nach in der nächsten Bucht relaxt: Die Playa de Comtessa ist einer von drei Stränden in Illetes, ganz dicht bei unserem Liegeplatz!



Das interessante an Palma ist unter anderem auch die Nähe zu den tollen Buchten und Stränden, die man mit dem Schiff easy in 20 Minuten erreichen kann. Ankern und dann ab aufs Dinghi und ins Nightlife. Kleine Gassen mit unglaublich guten und Restaurants....und bitte nicht in die Touristen-Tapas-Bars gehen! 
Hier noch ein paar "andere" Tipps für Palma;





Saturday, July 23, 2016

THE HIDDEN BEACH: CALA MARMOLS


Mallorca is very well-known for its beaches. However, some of them tend to get too packed. You should go to Cala Marmols, which is a white sandy beach on the Eastern coast. It’s a tiny beach surrounded by cliffs. 






It is so small that, although it is not very famous, it can get busy during the high season. The local tip is to go around 6pm. The Sun is still high and tourists leave for dinner. You might even be able to have the beach to yourself! Free anchorage....



It’s a lengthy hike to get there all the way from Cap de ses Salines, but the trail follows the coastline, so you’ll get to see some of the most fantastic views on the island.


Thursday, July 21, 2016

„There is no wifi in the ocean but I promise you will find a better connection.“



   

Im Felsinsel-Archipel Cabrera und die mystischen Buchten im Süden von Mallorca. Ein Traum!


Unsere kleine Bucht liegt noch im Dunkeln der Nacht verborgen. Nur das Mondlicht lässt die Umrisse der uns umgebenden Hügel erahnen. Mein Blick wandert am Mast entlang gen Himmel hinauf. Frühaufsteher sind wir. Er ist für mich dir allerbeste Zeit des Tages. 


Die Ruhe und die wunderbare halbe Stunde wenn die Sonne langsam aufgeht. Ich liege an Deck und schaue aufs offene Meer hinaus. Manchmal kann ich es kaum fassen, diese Schönheit macht mich fast sprachlos. Die umliegenden Schiffe haben noch die Ankerlichter an und in der Ferne ist ein kleines Fischerdorf zu erkennen. 


Als mich die Wärme zum Aufstehen verleitet, husche ich die wenigen Treppenstufen zu meiner Kabine hinunter und schlüpfe in meinen Bikini. 
Mit einem Cappuccino in der Hand sitzt mein Capitano verschlafen im Cockpit und ist in die Go Pro Aufnahmen von gestern vertieft. Ganz plötzlich springt er kopfüber ins Meer und ich hinterher. Bliss.


Es steht uns ein Sommertag auf See bevor, bei 35 Grad. Nach dem Frühstück lichten wir den Anker und fahren unter Motor zum die nächste Bucht. Der Wind ist zu schwach, um die Segel zu setzen. Dennoch entsteht während der Fahrt ein angenehmer Luftzug, der die Hitze der brütenden Sonne erträglich macht.


Ich sitze am Vorderdeck an der Spitze der Victoria und denke nach.  

An was werde ich mich wohl am liebsten zurückerinnern, wenn wir wieder an Land sind?


In Gedanken gehe ich die Erlebnisse der vergangen Tage noch einmal durch.

Das Schönste

Der Geruch nach Meer auf meiner Haut und in meinem Haar. Das Nichtstun und lesen an Deck. Eine ursprüngliche Landschaft aus mit Olivenhainen bedeckten Hügeln, schroffen Felsen und tiefblauer See. Die romantische Stimmung, wenn die untergehende Sonne den Horizont in ein rötliches, lilafarbenes Licht taucht. Der Geschmack von Salz auf meinen Lippen. Glitzerndes Sonnenlicht auf der Wasseroberfläche. Das vertraut gewordene Geräusch der Winschen beim Setzen der Segel. Die angenehme Brise, die durch mein Haar streicht und das leichte Sommerkleid um meine Beine spielen lässt. Spätabendliches Schlendern durch kleine Hafenstädtchen. Schwimmen im türkisfarbenen Wasser und die Touren mit dem Dinghi. 


Kleine weisse Wölkchen, die wie Zuckerwatte am Himmel kleben. All das war schön. Noch schöner waren die Stille und das Freiheitsgefühl mit Wind in den Segeln übers Meer zu gleiten. Immer weiter und nie zurück!
 


Doch meine schönste Erinnerung wird eine Andere sein:
 Am besten fand ich das Schlafen auf dem Schiff. Umgeben von der Ruhe einsamer Buchten, in welchen ich dem leisen Zirpen der Zikaden und dem Rauschen des Meeres lausche. 
Der Blick in den funkelnden Sternenhimmel gerichtet und das sachte Schaukeln des Bootes, das mich langsam in den Schlaf wiegt. So glücklich sind wir selten eingeschlafen.



Was ist denn das Beste für mich daran rund um die Welt zu segeln? 

Mein Grund  Nr. 1 ist auf jeden Fall das Gefühl und der Hauch der Freiheit und Flexibilität. Ich liebe es einfach immer etwas neues zu erleben. Mindestens genauso wichtig und ein Grund für mich immer wieder raus in die Welt zu gehen ist es draußen zu sein und die Natur zu entdecken und zu spüren. Wir sind dank Solarpanels und Generator so unglaublich frei und unabhängig. 


Ich merke immer und immer wieder wie gut mir das tut:

* Die Gerüche der Natur auf – Meerwasser, Wälder und wie jetzt auf Mallorca wilden Rosmarin oder den Duft der Pinienbäume
* Die Elemente wie den Wind und das Wasser erleben 
* Einen wunderbaren Ausblick geniessen und vom Schiff an einen Sandstrand zu schwimmen, der nur vom Meer aus zu erreichen ist. 
* Zur Ruhe kommen, Energie tanken und den Gedanken freien Lauf lassen
* Inspiration. Die besten Ideen kommen mir schließlich nicht zu Hause, sondern immer auf Reisen.


Kleiner Schreck als Sundowner! Unglaublich, ein Walfisch ist gerade bei uns am Kiel hängen geblieben, ein dumpfer Schlag, dann kam die riesige Flosse kurz raus und weg war er. 
Jetzt liegen wir neben der A Yacht !



Gute Nacht.....